
Nachdem ich ja nun gestern über Künstler filosofiert (neue Rechtschreibung!) habe, die bislang noch nicht in Kaarst waren, gibt’s heute natürlich wieder einen Beitrag über eine Künstlerin die u.a. am 15.2. wieder hier zu sehen sein wird: Martina Schwarzmann. Die schlechte Nachricht gleich vornweg: Martina ist Bayerin. Und das hört man. Ja, sie gibt sich große Mühe sich hier bei uns verständlich zu machen. Aber das reicht nicht immer. Der geneigte Zuhörer muss ihr schon ein Stück weit entgegen kommen. Aber wenn man sich die Mühe macht, sie verstehen zu wollen, was ich als Künstler voraus setzen würde, wenn jemand Karten für mein Konzert gekauft hätte, dann, ja dann, kann man Großartiges erwarten. Genug der Relativsätze. Hin zu den Fakten: Martina Schwarzmann hat gerade den Deutschen Kabarettpreis 2008 gewonnen (neben Andreas Reber und Phillip Weber, von dem ja auf diesen Seite auch schon die Rede war. Siehe Erstes Deutsches Zwangsensemble.)
Kritische Menschen mögen nun einwenden (wieso wird das eigentlich nach der neuen Rechtschreibung nicht einwänden geschrieben?) das sie eine Frau ist und von daher natürlich einen Bonus bei so einer Preisvergabe hat. Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, denn nicht immer waren die preisgekürten Damen der Kabarettbranche ihren Preis auch wert. Aber falls jemand diesen Zweifel auch bei Frau Schwarzmann hegen sollte, dem sei ein Besuch vor Ort wärmstens ans Herz gelegt. Ich verspreche jeglicher Zweifel wird hinweg gefegt werden. Natürlich nur dann wenn man ihr ein wenig entgegen kommt - in linguistischer Hinsicht.
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