Ich habe eben mal wieder ein wenig an meiner Encyclica Comedia ‘rumgeschraubt’ und mich daran erfreut, wie viele von den dort aufgeführten Künstlern und Künsterlinnen ich hier schon in Kaarst quasi begrüßen konnte. Na ja, genau genommen haben die meisten mich zwar irgendwie gegrüßt aber doch nicht so ganz individuell. Ich fühl’ mich halt bei einem ‘Hallo, Kaarst!’ doch sehr persönlich angesprochen. Erwähnte ich, das ich ein sehr genügsamer Mensch bin?
Wie dem auch sei, bei dieser Gelegenheit habe ich mal so resümiert, wer denn von den gaaaaanz bekannten Nasen noch nicht hier in Kaarst war. Da sind mir gar nicht so furchtbar viele in den Sinn gekommen. Rüdiger Hoffmann zum Beispiel gehört dazu. Ich finde das aber jetzt auch gar nicht soooo schlimm. Anfangs fand ich die Nummern ja recht witizg, so mit den ‘Sieben Kostbarkeiten’ und dergleichen. Aber später machte mir dann doch die mangelnde ‘Gagdichte’ zu schaffen. Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig, aber ich warte ungern fünf Minuten oder länger auf die Pointe.
Einen den ich wirklich vermisse ist Atze Schröder. Ja, ich weiß hier werden wieder einige heftig aufschreien: Der geht ja gar nicht. Ich weiß, er ist irgendwie primitiv und sexistisch und chauvinistisch - aber witzig. Zumindest für mich. Uschi hat mir mal gesteckt, das wenn der nach Kaarst kommen würde, sie noch ein paar andere Gurken mitbuchen müsse. Deswegen macht sie das nicht. Das ist eine voll korrekte Einstellung, denn Gurken müssen wir nicht importieren, wir haben unseren eigenen Wochenmarkt hier in Kaarst - sogar zweimal in der Woche …
Die Dschungel-Tyrannin Desiréé Nick hat sich in unseren Vorster-Wald auch noch nicht verirrt. Und ich weiß nicht ob ich das wirklich vermisse. Aber wer weiß, vielleicht tue ich ihr ja auch unrecht. Vor vielen, vielen Jahren - das genaue Jahr ist mir nicht mehr im Gedächtnis - aber lange vor der Zeit als man C-Promis in den Dschungel schickte, war ich zu Besuch in Berlin und amüsiert mich köstlich über die Plakate einer gewissen Desiréé Nick. Das damalige Programm von ihr hieß: Hängetitten Deluxe - Ein Abend für die ganze Familie. Wie gesagt, ich kannte Frau Nick damals nicht und ich habe mir doch recht intensiv den Kopf darüber zerbrochen wie denn der Titel und der Untertitel zusammen passen. Erst in nachhinein habe ich realisiert, dass dies satirisch gemeint war.
Aber sonst? Sont waren sie doch alle da: Hildebrandt ist quasi Stammgast, Pispers sowieso, Nuhr probt hier immer seine neuen Programme, Hüsch hat hier quasi abgedient, Schmickler spricht hier noch schneller als sonst in der Republik …
Ja, gut - Michael Mittermeier! Den hatten wir auch noch nicht hier. Aber für den ist Kaarst ja noch weiter weg als New York. Und irgendwie habe ich nicht den Eindruck, dass ein Auftritt in Kaarst für ihn ein ebenso großer Lebentraum wäre wie es ein Auftritt in einem kleinen Club in Harlem war. Na, wenn er da mal nicht was verpasst…
Nein, ich bin sogar sicher, dass er was verpasst.
Wir allerdings auch …
<seufz>




No Comments on "Ja, Hallo erstmal … oder aber: Wer war noch nicht in Kaarst?"